Gemein­schaftliches Wohnen

Besondere Wohnform (Otto-Vetter-Haus)

Für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Doppeldiagnosen (Sucht)

Wir unterstützen Sie

  • mit Wohnraum (gemeinschaftliches Wohnen)
  • bei der selbständigen Lebensführung
  • im Umgang mit der Erkrankung
  • bei Krisen und Konflikten
  • bei der Tagesstruktur
  • bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • beim Aufbau und Erhalt sozialer Kontakte

Gemeinschaftliches Wohnen

  • Unterstützung für Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Doppeldiagnose
  • Bedarfsgerechtes gemeinschaftliches Wohnen
  • 49 Plätze stehen zur Verfügung
  • Einzelzimmer, Wohnen in Wohngruppen
  • rechtliche Grundlagen: §§ 99, 113 SGB IX

Forensische Nachsorge

  • Unterstützung für beurlaubte und entlassene forensische Patienten mit einer psychischen Erkrankung oder Doppeldiagnose
  • Bedarfsgerechtes gemeinschaftliches Wohnen
  • rechtliche Grundlagen: StGb §63

Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung.

Unsere besondere Wohnform stellt sich vor

  • Im Otto-Vetter-Haus sind rund um die Uhr (24 Stunden) Mitarbeitende zu erreichen. Montags bis freitags in der Zeit von 7 Uhr bis 20 Uhr stehen Pflegefachkräfte (Wohnbetreuungsdienst) für eine umfassende Betreuung zur Verfügung.
  • Zu unseren hauswirtschaftlichen Leistungen gehören u.a. die Anleitung bei der Haushaltsführung, Beratung im Bereich gesunde Ernährung, der Mittagstisch und individuell abgestimmte Versorgungsmöglichkeiten. Die Hauswirtschaft bietet für Klientinnen und Klienten tagesstrukturierende Maßnahmen und Trainings (z.B. Wäschetraining) an.
  • Das Otto-Vetter-Haus bietet auf drei Etagen Wohnraum mit Einzelzimmern für 20 Personen. Jede Wohnetage ist mit Küche, Essraum, Wohnzimmer und Sanitäranlagen ausgestattet. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Gemeinschaftsraum. Im Untergeschoss sind Wäscherei und Großküche zu finden. Ein großer Garten mit Kleintierhaltung steht ebenfalls allen Klienten zur Verfügung.
  • Zum gemeinschaftlichen Wohnen in dezentralen Wohngruppen gehören 12 Wohneinheiten mit 29 Wohnplätzen (1-3 Personen) in angemieteten Wohnungen im Stadtteil Duisburg-Ruhrort. Diese befinden sich fußläufig in der Nähe der Büros der Mitarbeitenden.

Otto Vetter wurde am 5. September 1899 als Lehrersohn in Hagen geboren und besuchte dort auch das örtliche Gymnasium. 1917 machte er dann sein Notabitur und musste als 18jähriger noch ein Jahr am Westfeldzug teilnehmen. An der Front traf er dann eine folgenreiche Entscheidung für seine Berufswahl: Er wollte Theologe werden! Nachdem er unversehrt aus dem ersten Weltkrieg zurückkehrte, begann er 1919 sein Studium in Münster, womit er 1924 mit seinem zweiten theologischen Examen abschloss. Anschließend verbrachte er ein Jahr als Hilfsprediger in Wetter/ Ruhr und noch vier Jahre als Pfarrer der Gemeinde Bottrop-Eigen. Am 1. Juni 1930 erfolgte ein Ruf nach Duisburg, wo er zum Pfarrer an die Lutherkirche in Duissern und die Christuskirche in Neudorf berufen wurde. 1933 wurde er in der Zeit des Kirchenkampfes zum Vertrauensmann der Bekennenden Kirche gewählt, darauf folgten dann Vorladungen zum Polizeipräsidium, Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen von Schreibmaschinen, Kollekten und Verbote von Gottesdiensten.

Nach dem Krieg, 1946, wurde Otto Vetter von der ersten Duisburger Kreissynode in einer seltenen Einstimmigkeit zum Superintendenten des Kirchenkreises Duisburg Süd gewählt, und viermal wiedergewählt.

Er war einer der zwei evangelischen Pfarrer in ganz Duisburg, die in den letzten Kriegsjahren in den Bombennächten durch die Gemeinde gingen und halfen Brände zu löschen, die Verletzten ins Sanitätslager zu bringen und für die Toten mit eigener Hand das Grab zu schaufeln, wenn es sein musste. 12 Jahre nach seiner Berufung nach Duisburg, 1942, wurden alle jungen Pfarrer eingezogen und die älteren mussten dem Bombenkrieg entfliehen. Nur die Seelsorger Vetter, Schneider und Pfeiffer verließen ihren Platz nicht.

Ansprechpartner/in

Susanne Volk
Leitung

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0203 8002-50

Kontakt und Informationen

Adresse

Wohnverbund Otto-Vetter-Haus

Landwehrstraße 63 - 65
47119 Duisburg

Tel.: 0203 8002 50
Fax: 0203 8002 544

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