Gedanken zu Buß- und Bettag von Pfarrerin Barbara Montag

21. November 2023

Morgen ist Buß-und Bettag – das klingt auf den ersten Blick nach gesenktem Kopf und Trübsal, nach einer Spaßbremse.

Begangen wird der Gedenktag immer am ersten Mittwoch nach dem Volkstrauertag.

Buß-und Bettag ist von jeher für Christen ein Tag des Innehaltens, der kritisch-würdigenden Lebensbilanz und der Neuorientierung.

Es ist ein Tag zum Nachdenken über individuelle und gesellschaftliche Irrwege – wie Fremdenhass, Antisemitismus, Umweltzerstörung und Ausgrenzung von Armen und Obdachlosen.

Wir fragen uns doch alle: Wann werden die Zeiten wieder besser? Wann hören wir morgens keine Nachrichten mehr von Kriegen, sozialen Ungleichheiten und Klimakatastrophen?

Wann können wir uns wieder auf ein Leben freuen, in dem wir uns friedlich wertschätzend begegnen?

Die Zeiten sind härter geworden, die Konflikte erscheinen unversöhnlich – und mittendrin stehen wir mit unserer Sehnsucht nach Geborgenheit, Frieden, Wertschätzung und Liebe.

Trotzdem! Mit Trotzkraft haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben!

Gott hat die Hoffnung mit uns noch nicht aufgegeben – Gott liebt uns trotzdem, das sagt die Bibel.

Das ist kaum zu glauben, auch schwer zu verstehen, aber eine wunderbare Zusage.

Der Buß-und Bettag ist eine gute Gelegenheit, diesem Gedanken nachzugehen: Was ist mein persönlicher „Trotzdem – Moment“?

Wo und wie kann ich mich trotzdem einbringen und mitgestalten?

Dazu wünsche ich Ihnen Momente der Ruhe und Gottes Geistkraft!

Ihre Pfarrerin Barbara Montag

Wir sind für Sie da!

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