Aufnahme

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzungen für eine Aufnahme sind, dass der Bewerber

  • sich auf Grund seiner vorliegenden biografischen Daten der Zielgruppe „Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten plus Suchtproblematik“ zuordnen lässt und die formalen Voraussetzungen gem. §67 SGB XII erfüllt sind,
  • seine Veränderungswünsche hinsichtlich einer abstinenten Lebensführung benennen kann,
  • die Regeln der Einrichtung akzeptiert,
  • mindestens 21 Jahre alt, männlich und gruppenfähig ist.

Kontraindikationen

Nicht aufgenommen werden können:

  • Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen, insbesondere Psychosen, und / oder entsprechender Medikation,
  • Menschen, die aktuell einer längeren stationären oder hochfrequenten ambulanten medizinischen Behandlung bedürfen,
  • Substituierte,
  • Pflegebedürftige,
  • Menschen mit einer geistigen Behinderung und / oder einer hirnorganischen Erkrankung,
  • Menschen mit Intelligenzminderung,
  • Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen,
  • Nicht deutsche Staatsbürger mit ungeklärtem aufenthaltsrechtlichem Status

Nicht behandelt werden darüber hinaus Klienten, die über eine politisch oder religiös fundamentalistische, extremistische Gesinnung verfügen, die gegenwärtig weiterhin handlungsleitend ist und deren Grundhaltungen grundlegenden Prinzipien der Therapeutischen Wohngemeinschaft sowie dem therapeutischen Selbstverständnis der Einrichtung entgegenstehen.

Bewerbungs- und Aufnahmeverfahren

Nach Eingang der schriftlichen Bewerbung erhält der Bewerber Fragebögen, die ausgefüllt und unterschrieben an die Einrichtung zurückgeschickt werden, ein ausführlicher Lebenslauf ist beizufügen. Auf der Grundlage der vorliegenden Daten werden die formalen Voraussetzungen geprüft und über eine Aufnahme entschieden.

Bis zur Aufnahme hält der Bewerber regelmäßigen Kontakt zur Einrichtung. Er wird auf einer Warteliste geführt und erhält sobald wie möglich einen Aufnahmetermin.

Kostenübernahme

Kostenträger der Maßnahme ist der jeweils zuständige Landschaftsverband.

Für Bewerber aus dem Zuständigkeitsbereich des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) wird der Kostenübernahmeantrag nach erfolgter Aufnahme des Klienten durch die Einrichtung im Rahmen des Hilfeplanverfahrens beim LVR gestellt.

Bewerber aus dem Bereich des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) müssen vor der Aufnahme eine Bewilligung der Kostenübernahme durch den LWL vorweisen.

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