Kurve kriegen

„Frühe Hilfe statt späte Härte“ lautet die Devise gegen Kinder- und Jugendkriminalität“

Wenn schon Kinder im Alter von acht Jahren rechtswidrige Taten begehen und ihre Taten sich mit zunehmendem Alter häufen oder schwerwiegender werden, droht ein junger Mensch zum Intensivtäter zu werden.  Falls sie den eingeschlagenen Weg fortsetzen und nicht mehr rechtzeitig die Kurve kriegen, können diese jungen Menschen leicht dauerhaft auf die „schiefe Bahn“ geraten.

Um dies frühzeitig zu verhindern, hat die NRW-Polizei die Initiative „Kurve kriegen“ ins Leben gerufen. Das Konzept setzt dabei auf frühe Hilfe statt späte Härte. Kein Kind wird als Täter geboren. Dahinter steht eine Entwicklung in die falsche Richtung. Dem soll entgegen gewirkt werden, indem man die frühen Signale, die auf eine anhaltende kriminelle Laufbahn schließen lassen, richtig deutet und konsequent reagiert.

Fällt ein Kind der Polizei auf, wird eine Betreuung durch „Kurve kriegen“ möglich. Die Initiative „Kurve kriegen“ hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche bis zu ihrem vollendeten 18. Lebensjahr vor einem dauerhaften Abgleiten in die Kriminalität zu bewahren. Im Umgang mit diesen Kindern und jungen Jugendlichen ist besonderer Sachverstand gefragt. Aus diesem Grund wurden pädagogische Fachkräfte von freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe in die Teams der Polizei eingebunden. Die Initiative basiert auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Wenn die Eltern sich einverstanden erklären, sucht die pädagogische Fachkraft die Familie auf und beginnt mit der Arbeit. Sie stimmt sich mit dem Jugendamt ab, erstellt ein Bedarfsprofil für die Kinder und koordiniert die Zusammenarbeit mit den weiteren Akteuren im Netzwerk. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist dabei ganz wichtig. Ihnen werden im Rahmen von „Kurve kriegen“ verschiedene Arten der Unterstützung in Form von Beratungsgesprächen und Elterntrainings angeboten. Häufig führt eine ganze Fülle von Problemen zum Abgleiten in die Kriminalität. Sobald die pädagogische Fachkraft sich einen Gesamteindruck gemacht hat, können erste Schritte – individuell auf jeden Einzelnen zugeschnitten – durchgeführt werden. Ziel ist es, durch die verschiedenen Angebote die soziale Integration zum Beispiel durch Lernhilfen, Sprach- oder Sportkurse zu erreichen. Durch die NRW-Initiative „Kurve kriegen“ wird die Zahl der von Kindern und Jugendlichen begangen rechtswidrigen Taten und Straftaten verringert.

Prävention ist der beste Schutz – sowohl für Opfer als auch für Täter.

www.kurvekriegen.nrw.de

Das Team

  • Markus Witalinski
    Pädagogische Fachkraft der NRW-Initiative „Kurve kriegen“ Duisburg
    Tel.: 0203 280-1554
  • Nadine Dembski
    Pädagogische Fachkraft der NRW-Initiative „Kurve kriegen“ Duisburg
    Tel.: 0203 280-1554
  • Lara Kalina
    Pädagogische Fachkraft der NRW-Initiative „Kurve kriegen“ Krefeld
    Tel.: 02151 634-5153
  • Regina Frese
    Pädagogische Fachkraft der NRW-Initiative „Kurve kriegen“ Krefeld
    Tel.: 02151 634-5153

Ansprechpartner/in

Markus Witalinski
Markus Witalinski
Dipl.-Sozialwissenschaftler

Adresse

„Kurve kriegen“ (Ministerium des Innern – NRW)

Initiative zur Verhinderung von Jugendkriminalität c/o Polizeipräsidium Duisburg - KK KP/O
Alte Duisburger Straße 15
47119 Duisburg

Tel.: 0203 280 -1554
E-Mail schreiben

Adresse

„Kurve Kriegen“ (Ministerium des Innern – NRW)

Initiative zur Verhinderung von Jugendkriminalität c/o Polizeipräsidium Krefeld KK 21
Hansastraße 25
47799 Krefeld

Tel.: 02151 634-5153
E-Mail schreiben

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